Heutzutage steigen in allen Bereichen die Kosten. Leider ist dies auch bei den Speditionskosten so. Durch Benzinpreiserhöhungen und Mautgebühren leiden aus die Speditionen, die oft keine andere Wahl haben, als die Preise zu erhöhen.
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So finden Sie als Logistikleiter
zielsicher die richtige Spedition
Als Logistik-Verantwortlicher sind
Sie dafür zuständig, dass Ihre Waren
immer zum richtigen Zeitpunkt am
richtigen Ort und in bestellter Qualität
bei den Kunden ankommen.
Doch diese Anforderungen können Sie nur
erfüllen, wenn die ganze Logistikkette
reibungslos funktioniert. Dabei sind
Sie oft auf Partner wie beispielsweise
Speditionen oder Transportunternehmen
angewiesen, mit welchen die Speditionskosten dicht zusammenhängen.
Und genau hier liegt häufig der "Hase
im Pfeffer", wenn es in der Logistikkette
hakt und der Kunde fehlerhafte
oder zu späte Lieferungen beklagt. Da
nutzt es Ihnen in der Regel wenig,
wenn Sie die Schuld auf den Spediteur
schieben. Der Kunde ist unzufrieden
und droht, demnächst einen
anderen Lieferanten zu suchen.
Und darum müssen Sie bei der Auswahl
Ihrer Transportunternehmen und
-wege besonders aufpassen, wenn Sie
unnötigen Ärger oder gar Kundenverlust
nachhaltig vermeiden wollen. Aber auch überhöhte Speditionskosten hängen dicht mit Ihrer Wahl zusammen.
Doch wenn Sie unsere folgenden 12
Regeln beachten, können Sie dieses
leidige Thema ein für alle Mal ad acta
legen.
So bereiten Sie Ihre
Transporteur-Suche vor
Befassen Sie sich bei Ihrer Suche nach
dem richtigen Transporteur zunächst
mit diesen 3 Fragenkreisen:
- Welche Rahmenbedingungen (wie z.B. die Speditionskosten) muss
ein Transporteur oder Spediteur allgemein
erfüllen?
- Sind Sie eher national orientiert, oder
liefern Sie Ihre Waren auch ins Ausland?
- Kommen bei Ihnen Waren vor, die
aufgrund ihrer Form, ihrer Größe, ihres
Gewichts oder ihrer Beschaffenheit
besondere Ansprüche an den
Transport stellen?
Diese grundsätzliche Unterteilung hat
den Vorteil, dass Sie sich einige Fragen
von vornherein sparen und so schneller
ans Ziel "der optimale Spediteur" (mit preiswerten Speditionskosten bei voller Leistung) gelangen.
6 allgemeine Fragen zur Eingrenzung
Ihres Wunsch-Transporteurs
Grundsätzlich sollten Sie sich im Vorfeld
Ihrer Transporteurauswahl einige
allgemeine Fragen zur Art der Waren,
zu den Lieferfrequenzen, zur Warenversicherung,
zu den Warenlaufzeiten, Speditionskosten etc.
stellen:
- Stellen Sie zunächst fest, ob bei Ihnen
hautsächlich Stückgut oder Teil- bzw.
Komplettladungen gefordert sind. Bei
hohen Stückgutzahlen ist eine klassische
Spedition meist nicht die optimale
Lösung, um z.B. die Speditionskosten niedrig zu halten. Besser sind Distributionsunternehmen,
die Hubs betreiben.
"Prüfen Sie genau, wie es mit den Taktzeiten
und Lieferfrequenzen aussieht.
Müssen Sie zum Beispiel "just in
time" liefern, spielt dies für Ihre Entscheidung
eine wichtige Rolle.
Klären Sie ab, wie es mit der Haftung
und Versicherung aussieht. Insbesondere
wenn Ihr zukünftiger Partner
mit Subunternehmen arbeitet, können
Sie jede Menge Ärger bekommen,
wenn Sie hier nicht genauestens nachfragen
und entsprechende vertragliche
Regelungen aushandeln.
- Stellen Sie sich immer die Frage, wie
schnell Sie über Fehler oder Transportverluste
informiert werden müssen.
Tipp: Dieser Punkt ist übrigens nicht
nur beim Versand relevant. Auch
wenn Sie Waren angeliefert bekommen,
kann es in vielen Fällen wichtig
sein, über Fehlmengen oder ähnliche
Vorkommnisse möglichst schon
vorab informiert zu werden.
- Auch über die benötigten Laufzeiten
Ihrer Waren sollten Sie sich im Vorfeld
schon Gedanken machen. Wenn Sie
garantierte Zusagen benötigen, schreiben
Sie diese immer möglichst genau
vertraglich fest, ebenso wie die entsprechenden
Konventionalstrafen.
Achtung: Sind die garantierten Laufzeiten
bei Ihnen nicht ganz so wichtig,
dann sollten Sie sie auch nicht
allzu vehement einfordern. Denn solche
Garantien lässt sich jedes Transportunternehmen
teuer bezahlen.
- Werden Ihre Waren von einer Spedition
auf ihrem Weg zwischengelagert,
hinterfragen Sie, wie es da mit dem
Schutz vor Einbruch, Diebstahl oder
auch Feuer bestellt ist.
Tipp: Lassen Sie sich hier - insbesondere
wenn es sich um komplexe und
individualisierte Waren wie Spezialmaschinen
handelt - nicht mit einem
Verweis auf die gute Versicherung abspeisen.
Es hilft nichts, wenn Sie zwar
den Geldverlust ersetzt bekommen,
Ihr Kunde aber auf die Nachlieferung
länger warten muss.
2 Fragen bei Auslandslieferungen
Kommen Sendungen ins Ausland -
insbesondere außerhalb der EU - bei
Ihnen häufiger vor, dann beachten Sie
diese 2 Punkte besonders:
- Hat der zur Disposition stehende
Transporteur im Zielland entsprechende
Kompetenzen und Erfahrungen?
Wenn er hier mit Partnerunternehmen
zusammenarbeitet, informieren
Sie sich über deren Referenzen
im Zielland.
- Plant Ihr Unternehmen, in der nächsten
Zeit seine Märkte auszubauen,
sollten Sie nicht nur nach Referenzen
in einem Land fragen, sondern
dies gleich für eine ganze geografische Region tun. Hat eine Spedition
zwar Erfahrungen in China, weiß aber
nichts um die Besonderheiten in Taiwan,
dann lassen Sie die Finger von
ihr, wenn Sie im gesamten Asienraum
tätig werden wollen.
4 Fragen bei speziellen Anforderungen
Ihres Waren-Portfolios
Stellt Ihr Unternehmen beispielsweise
Gefahrgüter her oder sind Ihre Waren
besonders empfindlich, dann fragen Sie
einen Kandidaten grundsätzlich, ob er
diesen speziellen Anforderungen Rechnung
tragen kann. Klopfen Sie dabei
folgende Punkte ab:
Ihre Waren sind besonders empfindlich?
Prüfen Sie, ob der Transporteur
besondere Referenzen vorweisen
kann. Das ist beispielsweise wichtig
bei Lebensmitteln, hochwertigen technischen
Geräten oder auch bei gefährlichen
Gütern.
- Stellen Sie immer die Frage, ob Sie
oder Ihr Kunde bei jeder Lieferung
über den genauen Transportfortschritt
informiert sein muss. Ist dies der Fall,
dann vereinbaren Sie explizit Track
& Trace und lassen sich die Genauigkeit
dieser Angaben garantieren.
Tipp: Auch ein Blick auf die technische
Realisierung kann nicht schaden,
denn versprochen ist schnell.
Benötigen Sie eventuell spezielle
Dienstleistungen wie zum Beispiel
Spezial- oder auch Eiltransporte?
Wenn Ihr Partner solche Dienste nämlich
nicht bieten kann, müssen Sie
sich immer wieder neu auf die Suche
machen. Das ist nicht gerade effektiv.
- Auch wenn Sie öfters ungewöhnliche
Waren zu transportieren haben,
sollten Sie genau hinsehen. Denn
nicht jeder Transporteur oder jede
Spedition hat hier die notwendige Expertise
oder das für solche Waren dringend
erforderliche Equipment.
Weiterführende Informationen zum Thema Speditionskosten
Der LogistikManager berät Sie qualitativ und aktuell zu allen relevanten Bereichen der Logistik. Im Bereich des Warentransports lässt sich mit der richtigen Vorgehensweise eine Menge an Geld sparen. Verteilen Sie die Ressourcen sorgfältig. Wir geben Ihnen wertvolle Ratschläge, z.B. beim Thema Speditionskosten. Testen Sie den LogistikManager 30 Tage lang kostenlos und optimieren Sie Ihre Logistik. Testen Sie unseren LogistikManager zum Thema Speditionskosten 30 Tage lang kostenlos Weitere Themen, die Sie interessieren könnten: Konsignationslager, Logistik, Containerfracht, Kontraktlogistik.
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