19. November 2008
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Es schreibt Ihnen: Uwe E. Wirth Chefredakteur
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Ist Ihre Logistik eigentlich noch wettbewerbsfähig?
Sehr geehrte Logistikleiterin, sehr geehrter Logistikleiter,
die Logistik hat in den letzten Jahrzehnten tief greifende Veränderungen durchgemacht. Von der klassischen funktionalen Strukturierung in Beschaffung Produktion Absatz ist nicht mehr viel übrig.
Heute besteht die Aufgabe der Logistik vielmehr darin, Wertschöpfungsketten in globalen Netzwerken zu integrieren. Damit hat sie sich von der reinen Unternehmensfunktion zu einem ganzheitlichen Managementkonzept und Führungsinstrument weiterentwickelt und trägt maßgeblich zum Gesamt-Unternehmenserfolg bei.
Als Logistikleiter haben Sie daher vielfältige, umfangreiche und komplexe Aufgabenbereiche zu erfüllen. Täglich müssen Sie kompetent und flexibel neue Anforderungen und Problemsituationen bewältigen.
Sind Sie diesen Herausforderungen wirklich gewachsen?
Derzeit profitiert die Transport- und Logistik-Branche vor allem von den anhaltend guten Export-Quoten. Die hohen (und voraussichtlich weiter steigenden) Energiepreise zwingen die Unternehmen aber auch weiterhin zu einem strengen Sparkurs.
Das sind 2009 die Top-Themen für Logistikleiter:
- So sieht die Logistik der Zukunft aus
- Wie Sie durch Analyse des Warenflusses Kosten senken können
- So umgehen Sie die 5 gefährlichsten Umsatzsteuer-Fallen und sichern die Liquidität Ihres Unternehmens
- Diese Geschäftsfelder bringen Ihnen weitere Gewinnmöglichkeiten
- Achtung: Bei den neuen Lenkzeiten sind Sie persönlich in der Pflicht!
- Pay-on-Production erobert in Zukunft alle Branchen
- Neue Technologien: Wie Sie sicher zwischen Trends, Moden und effizienten Neuerungen unterscheiden
- Wie Sie Ihre Einkaufskosten senken und Ihre Verhandlungen effektiv vorbereiten führen nachbereiten
- Lager: Jetzt unbedingt auf Solardächer umrüsten und zusätzliche Gewinne realisieren!
- Wie Sie Instrumente zur Erkennung von Kosteneinsparungspotenzialen entwickeln
- Supply Chain Management: So nutzen Sie länderübergreifend Potenziale und steigern Ihre Produktivität
- Wie Sie Ihre Supply-Chain-Prozesse mit modernen IT-Systemlösungen bedarfsgerecht unterstützen
- Fuhrparkmanagement: Welche Rechtsfallen es gibt und wie Sie wasserdichte Verträge erstellen
- Beschaffen, forschen, produzieren Sie weltweit
- Logistikprojekte im Ausland: So wickeln Sie erfolgreich komplexe Logistikprojekte z. B. in China ab
- RFID, EPC, ECR: Wohin steuert die Logistik?
- Stellen Sie Ihre Belieferungskonzepte auf den Prüfstand: Crossdocking, Transshipment, VMI oder SMI moderne Konzepte im Vergleich
- Wirtschaftlichkeitsbewertung: Leistungs- und Kostenvergleich verschiedener Logistik- und Verpackungssysteme
- Logistik-Reporting: Die wichtigsten Kenn- und Leistungsgrößen für Logistiker Wie Sie ein Logistik-Kennzahlensystem mit aussagekräftigen Kennzahlen aufbauen
Als Logistikleiter ist Ihr Know-how auch in diesem Punkten gefragt:
- Wie Sie Ihre Mitarbeiter motivieren, richtig beurteilen und effizient einsetzen
- Wie Sie Ihre eigene Leistung richtig darstellen und Ihre Position im Unternehmen verbessern
- Welche aktuellen Urteile und Entscheidungen Sie zu den Themen Arbeitssicherheit, Sicherheitsmanagement und Umweltschutz kennen müssen
- Was Geschäftsleitung und Mitarbeiter von Logistik-Verantwortlichen wirklich erwarten
- Wie Sie auch in schwierigen Zeiten das Optimum in Ihren Gehaltsgesprächen für sich herausholen
- Wie Sie sich in Preisverhandlungen durchsetzen
- Und vieles mehr!
Mein Tipp für Sie:
Sie erhalten die aktuelle Ausgabe des Logistikmanagers GRATIS. Klicken Sie dazu einfach hier und fordern Sie Ihr persönliches, kostenloses Kennenlern-Exemplar des Logistikmanagers jetzt gleich an! Dieser Test ist ohne jedes Risiko für Sie! Sie brauchen auch nichts zurückzusenden! Ihr Gratisexemplar und Ihre 2 Geschenke gehören auf jeden Fall Ihnen!
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Vor allem am Kostenhebel Beschaffung soll gespart werden, aber auch in der Verwaltung. Doch billig und schnell mag gestern noch funktioniert haben wenn Sie für die Zukunft gerüstet sein wollen, genügt das längst nicht mehr.
Wie gut sind Sie auf die Zukunft vorbereitet?
Denn auch Ihre Wettbewerber haben das Ziel, billig und schnell zu sein. Wenn Sie erfolgreicher sein wollen als Ihre Konkurrenz, müssen Sie sich einen echten Vorsprung erarbeiten ... müssen nicht nur besser, sondern intelligenter arbeiten als Ihre Konkurrenten ... innovative Konzepte entwickeln ... flexibel und vernetzt denken und global agieren können ...
In Zukunft wird von Ihnen als Logistikleiter
immer häufiger erwartet, dass Sie ...
- Prozesskosten in allen Positionen der Logistikkette einsparen,
- erfolgreich mit Dienstleistern und Fachbereichen verhandeln,
- Logistikabläufe mit den richtigen Kennzahlen steuern,
- Globalisierung in der logistischen Planung und Umsetzung berücksichtigen,
- die typischen Haftungsrisiken im Supply Chain Management kennen und sicher umschiffen,
- innovative Lagerkonzepte erarbeiten,
- zukunftsgerichtete Investitionsentscheidungen sauber vorbereiten bzw. treffen,
- immer wieder die richtige Entscheidung treffen in der Frage Make or Buy
- und Prozesse Gewinn bringend mit anderen Fachbereichen abstimmen (Einkauf/Produktion/Vertrieb/Lagerwirtschaft).
Stellen Sie auch bewährte Praktiken immer wieder auf den Prüfstand!
Kosten sparen durch das Optimieren von Prozessen zählt also zu Ihren wichtigsten Zielen. In diesem Zusammenhang sind Sie an einer Reihe wichtiger Unternehmensentscheidungen beteiligt zum Beispiel, wenn es darum geht, Unternehmensbereiche auszugliedern. Schließlich galt Outsourcing lange Zeit als Allheilmittel für die verschiedensten Managementprobleme.
Wussten Sie aber, dass Outsourcing
- oft mehr kostet, als es bringt?
- häufig eine geringere Kontrolle über die Wertschöpfungskette sowie Know-how-Verlust bedeutet?
- keineswegs automatisch die Qualität der logistischen Leistung steigert?
Kein Wunder, dass Fremdvergabe um jeden Preis heute ein Auslaufmodell ist auch in der Logistik. Die Umkehr von der Outsourcing- in die Insourcing-Welle hat längst begonnen. Sie als Logistikleiter müssen entscheiden, wann Outsourcing trotz aller Kritikpunkte sinnvoll ist und wann es eher ein Risiko für Ihr Unternehmen bedeutet. Lesen Sie dazu auch unsere Gratis-Broschüre!
Sind Sie dafür bereit?
Lassen Sie sich bei Ihren vielfältigen Aufgaben unterstützen. Der neue Informationsdienst Logistikmanager bietet Ihnen ein breites Spektrum an fachspezifischen Themen zu den aktuellsten Trends in der Logistik und den angrenzenden Bereichen.
Er unterstützt Sie dabei, Ihre Prozess- und Dienstleistungs-Kosten zu senken, die Qualität der Logistikleistungen zu erhöhen und die richtigen Investitionsentscheidungen zu treffen.
Damit Sie sich ganz in Ruhe davon überzeugen können, was Ihnen der Logistikmanager an Informationen, Hintergrundwissen und aktuellen Top-Tipps für Ihren Erfolg als Logistikleiter bietet, erhalten Sie die aktuelle Ausgabe GRATIS!
30 Tage lang können Sie dann die aktuellen Logistiktrends, Kostensenkungs-Empfehlungen, Rechtstipps, Führungswissen, Praxisbeispiele und Arbeitshilfen ganz in Ruhe prüfen.
Natürlich ist dieser Test vollkommen
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Vielleicht. Lassen Sie deshalb
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des Logistikmanagers nicht ungenützt verstreichen!
Doch vielleicht möchten Sie zunächst noch etwas mehr über diese neue
Informationsquelle speziell für Sie als Logistikleiter erfahren. Kein
Problem! (Und außerdem habe ich Ihnen ja noch nichts von dem
besonderen Geschenk erzählt, das ich für Sie als Dankeschön für Ihre
Teilnahme an diesem GRATIS-TEST extra reserviert habe.)
Doch der Reihe nach. Hier habe ich ein paar interessante Artikel für Sie als kostenlose Leseprobe für Sie zusammengestellt:
So sieht die Logistik der Zukunft aus
Das weltweit tätige spanische Textilunternehmen Zara fährt mit halbvollen Lkw durch Europa, schickt zweimal in der Woche T-Shirts und Mäntel per Luftfracht nach Japan und unterhält eigene Fabriken, die nur 8 Stunden am Tag in Betrieb sind.
Grund für dieses Vorgehen: Zara ordnet seine Logistik der Strategie unter. Aktuelle Mode muss schnell in den Regalen sein von Design über Produktion und Auslieferung bis ins Ladenregal dürfen zusammen nicht mehr als 14 Tage vergehen. Mit diesem Vorgehen erzielt Zara Renditen von 20 %.
Das Beispiel liefert ein Vorbild für die Anforderungen an die Logistik der Zukunft. Sie ist agil, anpassungsfähig und verschafft einen Wettbewerbsvorteil.
Das sagt Hau L. Lee, Logistikforscher an der Stanford University:
- Agilität bedeutet, dass die Logistik auf kurzfristige Veränderungen der Nachfrage sofort reagieren kann und externe Störungen ausgleicht. Dafür baut sie auf einen steten Informationsfluss zu Lieferanten und Kunden, schafft Sicherheitsbestände von unentbehrlichen C-Teilen und hat Pläne für Krisen, die sofort in Kraft treten, sobald eine Störung eintritt.
- Anpassungsfähig ist die Logistik dann, wenn sie sich auf langfristige Veränderungen der Märkte einstellen kann und in der Lage ist, weltweit auf neue Lieferquellen oder neue Absatzmärkte ohne Zeitverzug zu reagieren. Überdies richtet sie sich an den Bedürfnissen der Endverbraucher aus, nicht an denen der Groß- oder Zwischenhändler.
- Außerdem werden die Interessen der Logistik-Partner so mobilisiert, dass sie denen des Auftraggebers entsprechen: Jeder Dienstleister wird über Aufgabenbeschreibungen, Kontrollen und Anreize so motiviert, dass die Ziele des Partners die seinen sind. So verschafft die Lieferkette einen Wettbewerbsvorteil.
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Logistikmanager-Markteinschätzung: In Zukunft reichen die Logistik-Ziele billig und schnell nicht mehr aus denn mit diesen Zielen arbeitet auch Ihr Wettbewerber. Nur durch Agilität und Anpassungsfähigkeit verschaffen Sie sich einen Vorsprung.
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Lager: Jetzt auf Solardächer umrüsten!
Wenn Sie den Bau neuer Lager- und Produktionshallen planen, sollten Sie in Betracht ziehen, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zu installieren. Damit erschließen Sie dem Unternehmen eine neue Geldquelle, die zumindest in den nächsten 20 Jahren für konstante Einnahmen sorgt.
Möglich wird das durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das noch von der alten Bundesregierung verabschiedet worden ist. Demnach erhält jeder Produzent von Solarstrom 20 Jahre lang eine gesetzlich garantierte Vergütung für das Einspeisen des Stromes in das öffentliche Netz.
So rechnet sich das für Sie
Der Return on Investment tritt schon nach 8 bis 10 Jahren ein. Angenommen, Ihr neues Hallendach hat eine Fläche von rund 1.600 Quadratmetern. Daraus ergibt sich beispielsweise bei einem Standort im Allgäu eine jährliche Einspeisevergütung in Höhe von rund 104.000 €. Dem stehen Investitionskosten in Höhe von rund 800.000 € für das Dach gegenüber. Für Wartung und Versicherung müssen Sie etwa 1 % der jährlichen Erträge rechnen.
Da die Lebensdauer einer Solaranlage rund 30 Jahre beträgt (die Hersteller der Solarzellen geben in der Regel 25 Jahre Garantie auf mindestens 80 Prozent der Nennleistung) und auch, weil Demontage und Entsorgung einer Solaranlage unproblematisch sind, lohnt es sich, über eine solche zusätzliche Investition nachzudenken.
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Tipp des Logistikmanagers: Auch bestehende Hallen lassen sich mit Solaranlagen nachrüsten, sofern Ausrichtung, Statik und der Zustand des Daches passen. Besonders rentabel sind Anlagen südlich der Mainlinie, da die Anzahl der jährlichen Sonnenstunden hier am höchsten ist.
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Diese Geschäftsfelder bringen Ihnen weitere Gewinnsteigerungsmöglichkeiten
Airbus macht es vor: Bei der Montage des neuen Super-Jumbos A380 betreibt der Flugzeughersteller erstmals kein eigenes Lager mehr. Die gesamte Versorgung mit 47.000 Einzelteilen übernimmt der Logistik-Dienstleister Stute, eine Tochter von Kühne & Nagel.
Dieser so genannten Kontraktlogistik gehört die Zukunft: Immer mehr Unternehmen lagern große Teile der Wertschöpfungsketten an Logistik-Dienstleister aus. Vorteile: Die Komplexität sinkt. Außerdem wird die Liquidität geschont, weil Dienstleister die kapitalintensive Infrastruktur wie Lagerhäuser etc. finanzieren.
Erwarten Sie, dass die Logistikbranche künftig in diesen Bereichen wächst:
- Hubs, Gateways, Häfen
Nach der EU-Ost-Erweiterung wird Deutschland zum logistischen Einfallstor für Unternehmen, die in der EU Geschäfte machen; das schlägt sich bereits in der steigenden Nachfrage nach übergroßen Lagerhallen nieder.
- Ausrüstung, Lager-, Fahrzeug- und Automatisierungstechnik, Informationstechnologie
In diesen Segmenten hat Deutschland traditionell die Nase vorn, vor allem wegen des großen Reservoirs an gut ausgebildeten Fachkräften.
- Aufbereitung von Produkten
Während niedrig qualifizierte Jobs in der Fertigung unwiederbringlich abwandern, muss die Anpassung der Produkte an den lokalen Markt (Verpackung, Aufspielen von Software) weiter vor Ort passieren. Doch es ist auch eine Warnung angebracht: Einen breiten Logistikboom wie in der Presse oft ausgerufen gibt es nicht. Denn:
- Das Wachstum ist oft ein volkswirtschaftliches Nullsummenspiel.
Beispiel: Früher verwalteten Unternehmen ihren Fuhrpark selbst; dann wurde die Aufgabe ausgelagert. Ein Dienstleister übernimmt das Management, zum Teil mit den gleichen Angestellten in den gleichen Hallen. Das schafft keine neuen Jobs. Allein im internationalen Geschäft findet echtes Wachstum statt, bedingt durch den expandierenden Welthandel.
- Nicht alle Marktsegmente wachsen.
Auf der Gewinnerseite: Anbieter von komplexen Logistik-Dienstleistungen wie die Deutsche Post, Kühne & Nagel, Dachser. Hier wachsen die Umsätze zweistellig. Die Verlierer: Massengut-Transporteure, klassische Lagereien und Mischbetriebe. Überall da, wo nur einfache, leicht kopierbare Leistungen erbracht werden, herrscht ein vernichtender Preiskampf. Beispiel: Während der Kontraktlogistiker Rhenus von 2003 auf 2004 seinen Umsatz um ein Viertel erhöhen konnte, stagnierte das Geschäft der Großspedition Willi Betz im gleichen Zeitraum.
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Fazit der Logistikmanager-Redaktion: Entdecken Sie gemeinsam mit der Geschäftsleitung die für Sie passende Nische. Denn sonst begeben Sie sich in ein Wettbewerbsumfeld, das langfristig nicht zugunsten Deutschlands entschieden wird!
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Beschaffen, forschen, produzieren Sie weltweit
Künftig wird es entscheidend sein, jede Wertschöpfungsstufe dort anzusiedeln, wo weltweit die besten Bedingungen zu finden sind. Das gilt für alle Ressorts von der Forschung bis zum Vertrieb in mittleren und großen Unternehmen. Böblingen kann ebenso ein Standort sein wie Bangalore je nachdem, ob Kundennähe, Kosten, Mitarbeiterqualifikation oder Patentschutz gefragt sind.
Wichtigste Entwicklung: Stellen Sie sich darauf ein, dass der Anteil der Güter und Vorprodukte aus dem Ausland stark steigen wird. Derzeit ist der Bezug aus den Niedrigkostenländern mit einem Anteil von 6 % des Industrieverbrauchs zwar noch niedrig aber das wird sich rasch ändern.
Durch den Aufbau von Produktionsstätten und Fremdbezug wachsen die Industrie-Importe aus Niedrigkostenländern seit 1997 mit einer Jahresrate von 12 %, ermittelte die Boston Consulting Group (BCG) in einer Studie. Die Folge: Die traditionellen Bezugsländer Italien, Frankreich, Großbritannien und Japan werden an Bedeutung verlieren. Ihr Beschaffungs-Portfolio wird umgeschichtet. China wird zum größten Einzel-Lieferanten. Überdies gewinnen die osteuropäischen Länder Tschechien, Polen und Russland an Bedeutung. Insgesamt wird sich der Anteil der Importe aus den Niedrigkostenländern bis zum Jahr 2015 verdoppeln, sagt die BCG-Studie.
Für die nächsten Jahre gewinnt Ihre Sourcing-Strategie an Bedeutung: Künftig kaufen Unternehmen nicht nur in Niedrigkostenländern ein, sondern verlagern auch Produktion, Forschung und Entwicklung. Sie werden daher am Firmensitz Personal einstellen und Zuliefer-Netze aufbauen. Das schafft geringere Bezugskosten und Zugang zu prosperierenden Absatzmärkten.
Überdies kann Flexibilität gewonnen werden, wie das Beispiel Xerox zeigt: Produzenten in Niedriglohnländern können sich einen höheren Personaleinsatz leisten. Aus diesem Grund hat der Kopierer-Hersteller die Fließbänder abgeschafft und lässt an Montagetischen arbeiten. So lässt sich diese Art der Produktion schnell auf andere Modelle umrüsten.
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Logistikmanager-Einschätzung: Der Schritt in die Niedrigkostenländer ist strategisch richtig bringt aber keine schnellen Windfall-Profite. Rechnen Sie so: 10 bis 40 % des Umsatzes der neuen Produkte gehen in die Kosten des Neuaufbaus für den Aufbau von Logistikketten, Produktionsstätten und die Einstellung neuer Mitarbeiter. In der Dienstleistung können Sie die Betriebskosten im ersten Jahr mit 25 bis 75 % des Umsatzes kalkulieren.
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Und ganz gleich, wie Sie sich nach Ihrem Gratis-Test des Logistikmanagers entscheiden: Ihre Gratis-Test-Ausgabe UND Ihre 2 Gratis-Geschenke gehören auf jeden Fall Ihnen. Garantiert.
Mit besten Grüßen
Ihr

Uwe E. Wirth
Chefredakteur
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PS:
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Wenn Sie zu den Logistikleitern gehören, die das Potenzial ihrer Dienstleistung erkannt haben und mehr erreichen wollen, dann lesen Sie ab sofort den Logistikmanager. Hier erfahren Sie geldwerte Tipps, die sich leicht umsetzen lassen. Sie bekommen wertvolle, überzeugende Argumente an die Hand, mit denen Sie die großen Herausforderungen in einem dynamischen Umfeld spielend meistern. Bringen Sie sich und Ihr Unternehmen jetzt auf die Überholspur!
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Trotz des großen Erfolgs der Outsourcing-Welle: Wie bei anderen Management-Trends auch, sollten Sie das, was Sie bisher über Outsourcing wissen, in Frage stellen. Denn: Die Zeit des Auslagerns um jeden Preis scheint vorüber. Immer häufiger machen Unternehmen die Fremdvergabe rückgängig, holen Arbeiten aus dem Ausland wieder zurück. Offensichtlich ist die neue Sichtweise so: Ab einer gewissen Dosis schadet Outsourcing mehr, als es nützt, nämlich dann, wenn Identität, Kontrolle und Kundenbeziehungen leiden. Deshalb wichtig: Bleiben Sie wachsam!
In dieser Broschüre haben wir Artikel für Sie zusammengestellt, in denen es um verschiedene Facetten des Outsourcing geht: um erfolgreiche Projekte (und die Erfolgsfaktoren) ebenso wie um die Risiken. Und um eine extreme Form des Outsourcing, die im Kommen ist: Pay-on-Production.
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Spezialreport: „Die unerkannten Kostensenkungspotenziale im Logistik- und Transportbereich“
Die Unternehmen aus Industrie und Handel werden aufgrund der anhaltenden Globalisierung und der damit einhergehenden raschen Veränderung in den Beschaffungs- und Vertriebsmärkten mehr und mehr gezwungen, ihre Logistik-/Frachtkosten unter Kontrolle zu halten. Nach wie vor ist es so, dass gerade diese Kosten gemessen am Einkaufsvolumen der Unternehmen eine untergeordnete Rolle spielen. Jedoch steckt gerade in diesen Kostenarten erhebliches Einsparpotenzial.
Material- und Warenfluss müssen firmenübergreifend geplant, gesteuert und kontrolliert werden. Beachten Sie: Beim Bestandsmanagement geht es nicht allein um die Kostenreduzierung, sondern auch um das Steigern der Leistungskraft durch bessere interne Prozesse. Zurzeit beträgt die Bestandshöhe deutscher Firmen durchschnittlich 13 % des Jahresumsatzes. Bei 10 Mio. € wären das bereits 1,3 Mio. €, die durch Bestände gebunden sind und damit nicht an anderer Stelle Gewinn bringend eingesetzt werden können.
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