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Mit gutem Risk-Management senkt das Fuhrparkmanagement Ihre Versicherungsprämien um 25 %

Sie als Fuhrparkleiter wissen, dass Ihre Flottenversicherung einer der größten Kostenverursacher im Budget ist. Wenn Sie bei Ihrem Fuhrparkmanagement sparen wollen, gibt es eigentlich nur 2 Wege: Entweder Sie finden einen günstigeren Anbieter oder Sie senken die Schadenquote in Ihrem Unternehmen. Doch wenn Sie sich auf die aufwändige Suche nach einem neuen Anbieter machen, stellen Sie häufig fest, dass dies allein nicht den erwünschten Erfolg bringt. Bleibt also nur die Verringerung der Schadenquote. Haben Sie diese nämlich nachhaltig verbessert, dann winkt Ihre Versicherung mit besseren Konditionen. Darüber hinaus werden Sie und Ihr Fuhrpark dann auch für andere Assekuranzen wesentlich attraktiver und können bei einem Wechsel leichter bessere Konditionen aushandeln. Das Zauberwort heißt also ganz modern auf Neudeutsch: zielgerichtetes und effizientes Risk-Management.

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Um bei den Versicherungsprämien wirklich nennenswerte Einsparungen zu erreichen, müssen Sie also die Schadenquoten deutlich drücken. Dies gilt für die Schadenhäufigkeit genauso wie für die Schadenhöhe. Doch wie können diese Quoten denn gesenkt werden? Fahrer sindMenschen, und die machen nun einmal Fehler. Sie können, wie fast überall, den Hebel an verschiedenen Stellen ansetzen, um merkliche Erfolge zu erzielen.

Doch bevor Sie jetzt Ihre Fahrer zu Schulungen schicken oder an anderen Stellschrauben beim Fuhrparkmanagement drehen, eruieren Sie erst einmal die wirklichen Ursachen für Unfälle in Ihrem Fuhrpark. Denn sonst bleiben alle Ihre Bemühungen um ein effektives Risk-Management auf halber Strecke liegen, und die Erfolge sind eher mäßig. Ein großer Pharmakonzern hat genau dieser Phase im Risk-Management besondere Beachtung geschenkt und drückte so in seinem Fuhrpark von mehr als 1.600 Fahrzeugen die durchschnittliche Schadenhöhe um über 40 % und seine Prämien sogar um fast 30 %. Nehmen Sie also immer erst eine genaue Analyse der Unfallursachen in Angriff. Hier sind folgende Parameter wichtig:

  • Wann geschahen die Unfälle? Halten Sie hier gleichermaßen fest, zu welcher Tageszeit und zu welcher Jahreszeit die Unfälle passiert sind.
  • Wo geschahen diese Unfälle? Hier müssen Sie die Orte (die befahrenen Straßen und Strecken) protokollieren. So finden Sie besondere Unfallschwerpunkte heraus und können diese zukünftig meiden.
  • Wodurch ist der Unfall verursacht worden? Hier tritt in der Regel menschliches Versagen besonders häufig auf. Halten Sie Dinge fest wie nicht angepasste Geschwindigkeit, dichtes Auffahren und so weiter.

Tipp: Liegt ein gehäuftes Vorkommen von technischem Versagen vor, ist dies ein deutlicher Hinweis, die Wartungsaufgaben im Fuhrpark verstärkt anzugehen.

Welche äußeren Umstände haben zum Schadengeschehen beigetragen? Zu solchen Umständen zählen zum Beispiel Faktoren wie Termindruck, Stress beim Fahrer, Fahruntüchtigkeit, Witterungseinflüsse und so weiter.

Analyse der Daten
Haben Sie alle diese Daten für jedes Unfallgeschehen zusammengetragen, geht es an die Analyse. Hierzu muss das Fuhrparkmanagement alle Daten wie Uhr- und Jahreszeit, wo diese Unfälle geschahen, welche Unfallursachen festgestellt wurden und alle anderen Daten in einer vergleichbaren Form zusammenfassen. Am einfachsten geht dies bei den Schadenzeitpunkten. Zunächst vergleichen Sie hier die Tageszeiten miteinander, ebenso die Unfallmonate. Stellen Sie dabei besondere Unfallhäufungen zu gewissen Zeiten fest, kann dies schon ein Hinweis zur Problemmilderung sein.

Geschehen zum Beispiel besonders viele Unfälle frühmorgens, wenn alle Servicefahrer auf die für ihre Tour benötigten Ersatzteile warten mussten und deshalb unter anschließendem Termindruck standen, steuern Sie genau hier wirkungsvoll gegen. Ein Lösungsansatz:Beladen Sie die Fahrzeuge schon wesentlich früher mit den Ersatzteilen. Dafür sind jedoch umfangreiche Umstellungen bei der Tourenplanung notwendig, die bis in die Arbeitsvorbereitung zurückreichen.

Stellen Sie besondere Unfallschwerpunkte - beispielsweise an bestimmten Kreuzungen - fest, bietet es sich an, die Fahrer anzuweisen, diese nicht mehr zu befahren.

Schenken Sie auf alle Fälle den Unfallursachen besondere Aufmerksamkeit. Stellen Sie hier eine Häufung von falscher Straßenbenutzung - wie beispielsweise das Durchfahren von beschränkten Straßen (Durchfahrtsverbot) - fest, so verbieten Sie per Dienstanweisung allen Fahrern diese Durchfahrten. Lassen Sie eine Ausnahme nur zu, wenn der Einsatzort auch wirklich in einer solchen Straße liegt. Gleiches gilt, wenn nicht angepasste Geschwindigkeit oder auch Überholfehler häufiger als im Durchschnitt vorkommen. Die Tabelle des Statistischen Bundesamtes zu den Unfallursachen hilft Ihnen bei der Bewertung.

Tipp: Treten bei Ihnen solche Fälle häufiger auf, dann ist es mit einer Dienstanweisung in der Regel nicht getan. Vielmehr sollten das Fuhrparkmanagement analysieren, ob Ihre Fahrer unter zu starkem Termindruck stehen.

Arbeiten Sie alle Punkte analog zu den genannten Fällen auf und versuchen Sie, Querverbindungen aufzudecken. So führt Termindruck oft zu überhöhten Geschwindigkeiten und Unachtsamkeiten.

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